Nirs Stadt

Roman, Fischer-Taschenbuch, Frankfurt/Main, 1991

Die sechsjährige Nir lebt mit ihrer Mutter in einem Frauengefangenenlager nach irgendeinem Krieg, in irgendeinem Land, zu irgendeiner Zeit. Während der Lageraufseher – auf skurrile Weise Nir zugetan – die Mutter in einem Bunker verhungern lässt, entwirft Nir vor dem Gitterfenster des Bunkers ihre „Stadt“.

„Nirs Stadt“ wird für das Kind zu einer Insel der Phantasien inmitten einer mörderischen Realität.