Mord-Spiel 

 

Vorlage für das Stück „Mord-Spiel“ waren Erinnerungen des ehemaligen Spenger Stadtdirektors Günther Hemminghaus, der fünfzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg den Fall der Jüdin Franziska Spiegel aus seiner Heimatstadt nachzeichnete. Die junge Frau war im November 1944 von zwei Männern in SS-Uniform aus ihrem Haus geführt und in einem nahegelegenen Waldstück erschossen worden – weil sie Jüdin war. „Mord-Spiel“ beleuchtet die Tat aus dem Blickwinkel der nachwachsenden Generation auf verschiedenen Zeitebenen. So trifft Franziskas Sohn Rolf auf die Tochter des SS-Obersturmbannführers  Bornemann.