Eingekreist

„Ronnith Neumann erzählt vier fiktive Episoden fast aus der Distanz des dokumentarisch-neutralen Beobachters, sie wertet nicht, sondern überlässt die Beurteilung dem Zuschauer.“
Manfred Stienecke, Westfalen-Blatt vom 13. März 1995

„Die Autorin stellt vier kürzere Episoden aus der Zeit des Holocaust der späteren juristischen Aufarbeitung gegenüber.
Fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert das Stück von Ronnith Neumann in leisen, eindringlichen, aber auch grotesken Bildern daran, dass die Verbrechen der Vergangenheit nicht durch Verdrängen und Vergessen aufgearbeitet werden können.“
Westfälisches Volksblatt, März 1995

„Die Stärke von ‚Eingekreist‘ ist das abmessende Spiel, das Bilder in unserem Kopf erzeugt, eigene Assoziationen. Ein nachdenkliches Stück.“
Petra Kieseheuer, Westfälischer Anzeiger vom 15. März 1995

„Der Text hat gelegentlich etwas von der Naivität Else Lasker-Schülers, deren ‚Arthur Aronymus‘  ja auch in Paderborn spielt. Sein Vorzug ist, dass er ohne falsches Pathos den Zwang zur Erinnerung und das Erschrecken vor ihr in die Struktur des Stückes einbaut.“
Gerhard Preußler, Theater Heute, Heft 8/1995

„Da wird in jeder Szene ein geistiges Klima spürbar, das einen wirklich frösteln macht. – Berechtigt heftiger Beifall.“
Ulrich Schreiber, Frankfurter Rundschau vom  27. Juni 1995